Audex Motorsport: Motiviert nach vorn schauen

Nach einer Rallye Stemweder Berg, die nicht ansatzweise die Teamperformance der vorausgegangenen Rallyes widerspiegelte, ist das Team rund um Teamchef Guido Deppe alles andere als desillusioniert. Mit noch fünf ausstehenden Veranstaltungen ist für die drei Audex-Teams noch viel möglich, vor allem für Emil Bergkvist, der trotz seines Wassergraben-Dilemmas noch auf dem zweiten Meisterschaftsplatz liegt.

Emil Bergkvist/Sofie Lundmark Rallye Stemweder Berg 2014

Ohne Fragen hatte sich Audex Motorsport am vergangenen Wochenende mehr erhofft vom „Heimspiel“ bei der zweiten Veranstaltung des ADAC Opel Rallye Cups 2014. Die drei hellblauen Opel Adam stehen seit Saisonbeginn unter besonderer Beobachtung und so verbreitete sich die Info vom Ausrutscher des Cup-Führenden Emil Bergkvist schnell: „Das Problem bei der Bergung war das Wasser im Graben. Dem Adam war gar nicht viel passiert“, erklärte Teamchef Deppe. Nachdem sein Fahrzeug wieder Asphalt unter den Rädern hatte, zeigte der junge Schwede professionell, wie ein Pilot mit einem Zwischenfall umgeht: Er ließ sich nicht weiter davon beeindrucken und legte am Nachmittag noch zwei WP-Bestzeiten nach. „Für uns war es wichtig, noch so viele Punkte wie möglich für die Cup-Wertung mitzunehmen und jetzt schauen wir nach vorne. Es kommen noch viele Rallye zum Punktesammeln“, so Bergkvist, der heute seinen 20. Geburtstag feiert.

Antriebswelle bremst Neuville ein

Yannick Neuville/Christophe Meyer Rallye Stemweder Berg 2014

Yannick Neuville/Christophe Meyer Rallye Stemweder Berg 2014

Weniger Glück im Unglück hatte das belgische Gespann Yannick Neuville/Christophe Meyer. Die beiden, die erstmals mit einem neuen französischen Aufschriebsystem an den Start gingen, konnten dieses kaum nutzen.

Die linke Antriebswelle scherte aus, was eine Weiterfahrt unmöglich machte. „Leider waren wir als die Antriebswelle brach maximal weit vom Serviceplatz entfernt. Natürlich waren wir enttäuscht, aber in der Technik steckt man nicht drin. Für uns ist auch das Teil des Lehrjahres, so dass wir motiviert in die kommenden Läufe gehen und dann einen neuen Versuch mit dem Aufschrieb starten“, fasste Neuville zusammen, der bereits beim Saisonauftakt ohne Punkte blieb.


Krusch zu vorsichtig

Benjamin Krusch/Robert Patzig Rallye Stemweder Berg 2014

Benjamin Krusch/Robert Patzig Rallye Stemweder Berg 2014

Für den dritten Audex-Piloten Benjamin Krusch war die Rallye Stemweder Berg hauptsächlich eine Veranstaltung zum Vergessen. Krusch und Co-Pilot Robert Patzig fanden ihren Rhythmus nicht, was sich auch in für Krusch untypischen Zeiten jenseits der Top 10 zeigte. „Wir haben uns nicht wohl gefühlt und waren deshalb wohl zu vorsichtig“, vermutet Krusch und Teamchef Guido Deppe ergänzt: „Als es dann für die beiden weiter nach vorne gehen sollte, stoppte sie ein Highspeed-Dreher und weitere 2 ½ Minuten waren verloren. Es war einfach nicht ihr Wochenende.“ Bei den nun folgenden Rallyes will Krusch jedoch wieder an das gute Ergebnis der Auftaktrallye anknüpfen: „Auch wenn das ein Rückschlag ist, so wollen wir daraus lernen und beim nächsten Mal wieder von Anfang an angreifen.“

Als nächste Rallye im ADAC Opel Rallye Cup steht die Wartburg Rallye am 9. und 10. August im Kalender.

 Punktestand ADAC Opel Rallye Cup 2014 nach 2 von 7 Läufen:

1. Madsen/Frederiksen                          69 Pkt
2. Emil Bergkvist/Sofie Lundmark      55 Pkt.

7. Benjamin Krusch/Robert Patzig      36 Pkt.

20. Yannick Neuville/Christophe Meyer  0 Pkt.

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